Besonderheiten von Trockenfutter
Trockenfutter ist das beliebteste Hundefutter mit einem Marktanteil von über 50 %. Zu dieser Futterart zählen Ringe, Pellets und Brocken. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Nassfutter, ist seine wesentlich längere Haltbarkeit bzw. der günstigere Preis.
Insbesondere für unterwegs ist das Trockenfutter praktisch, da es nicht so leicht verdirbt und im Gegensatz zu anderen Hundefutterarten nach der Öffnung nicht gekühlt werden muss. Auch auf die Zähne und die Kaumuskeln, wirkt sich das Trockenfutter vorteilhaft aus. Indem die Hunde dieses Futter – aufgrund seiner etwas härteren Beschaffenheit – länger kauen müssen, wird die Muskulatur trainiert und Zahnstein vorgebeugt. Auch der Futternapf ist bei Trockenfutter etwas leichter zu reinigen.
Wenn man einen Hund jedoch ausschließlich mit Trockenfutter ernährt, sollte man darauf achten, dass auch immer genug Wasser in der Nähe ist. Es kann auch vorkommen, dass einige Hunde empfindlich auf Trockenfutter reagieren. Wenn man Hunde vor die Wahl setzt, werden sie vermutlich eher das Nasshundefutter bevorzugen.
Inhaltsstoffe
Trockenfutter sollte, wie auch alle anderen Hundefutterarten, den ernährungsphysiologischen Grundbedürfnissen eines Hundes entsprechen und Zusätze gegen Mangelerscheinungen enthalten. Folgen von Mangelerscheinungen können z.B. sein: schwaches Immunsystem, Parasitenbefall, Appetitmangel, starker Haarausfall, Schuppen etc.. Bei der Fütterung sollte man auch darauf achten, dass man bestimmte Nährstoffe nicht überdosiert. Dies kann ebenfalls zu Problemen führen.
Sehr wichtig für die Ernährung eines Hundes ist tierisches Eiweiß. Daher sollte das Hundefutter auch einen hohen Fleischanteil aufweisen. Im Trockenfutter kommt Fleisch in Form von Mehl vor (z.B. Hühnerfleischmehl). Im Gegensatz zu pflanzlichem Eiweiß, ist dieses für den Hund leichter verdaulich.
Ebenfalls sehr wichtig für die Ernährung, sind Kohlenhydrate in Form von unterschiedlichen Getreidesorten (Reis, Weizen, Mais, Gerste oder Hafer). Diese versorgen Ihren Hund mit Energie. Der Fettanteil ist bei Hundefutter ausschlaggebend für den Geschmack und sollte 10 % nicht übersteigen. Besonders zu empfehlen sind hochwertige Pflanzenöle. Zucker hingegen hat im Hundefutter nichts verloren. Dies kann zu Gewichtsproblemen führen und – wie auch beim Menschen – die Zähne angreifen.
Die Bezeichnung Premiumhundefutter dürfen jene Trockenfutter-Produkte führen, bei denen eine konstante Qualität gewährleistet wird. Hier müssen immer die gleichen Inhaltsstoffe verarbeitet werden (gleiches Fleisch, gleiche Getreidesorten etc.).