Futter für ältere Hunde
Im Handel findet man mittlerweile eine große Auswahl an Hundefutter speziell für ältere Hunde. Dieses Futter ist notwendig, da Hunde mit zunehmendem Alter nicht nur ein ruhigeres Verhalten an den Tag legen, sondern auch einen anderen Nährstoffbedarf haben. Auch das Imunsystem wird mit vortschreitendem Alter anfälliger für Krankheitserreger.
Ab dem siebenten bzw. achten Lebensjahr sollte man darauf achten, dass im Hundefutter überwiegend pflanzliche Eiweisse verarbeitet wurden. Insbesondere leichtere Kost sollte gefüttert werden. Ein Hund sollte auch im Alter bedingt durch eine Veränderung des Stoffwechsels nicht zunehmen, sondern schlank bleiben. Sollte der Hund bereits ein Übergewicht aufweisen, sollte der Anteil an Ballaststoffen im Hundefutter erhöht werden. Von Zeit zu Zeit sollte auch ein Fastentag eingelegt werden.
Da es bei älteren Hunde vermehrt zu Problemen mit Nieren und Herz kommen kann, sollte man die Zufuhr von Eiweiss und Phosphor über das Hundefutter reduzieren. Um Bluthochdruck zu verhindern, sollte auch überwiegend salzarme Nahrung eingesetzt werden. Um die Verdauungsorgane zu entlasten ist es – wie auch bei jüngeren Hunden – ratsam, wieder auf zwei bis drei kleinere Mahlzeiten am Tag umzusteigen. Auch die Hundefuttermenge sollte – natürlich immer abhängig vom altersspezifischen Normgewicht – reduziert werden. Da ältere Hunde auch häufig Zahn- bzw. Zahnfleischprobleme haben, sollte das Hundefutter etwas weicher beschaffen sein. Auch ausreichend Wasser sollte stehts in Reichweite des Hundes stehen.
Da es bei älteren Hunden durch eine geringere Nahrungsaufnahme bzw. eine schlechtere Verwertung von Nährstoffen, zu einem Vitaminmangel kommen kann, sollte man abwägen ob man das Hundefutter nicht zusätzlich mit Vitaminen anreichert. Dies sollte man aber im Vorhinein unbedingt mit einem Tierarzt besprechen. Bei den fettlöslichen Vitaminen A,D,E und K kann es nämlich bei einer Überdosierung zu einer Vergiftung des Hundes kommen.